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27.03.13 14:20 Alter: 6 Jahre

Verkehr - Querungshilfe wird jetzt gebaut

Staatsstraße soll bei der Leonhardikirche sicherer gekreuzt werden können Von Renate Greil

Utting - Die Querungshilfe für Fußgänger und Radfahrer in der Dießener Straße in Utting wird nun gebaut. Bei der jüngsten Gemeinderatsitzung ging der Auftrag an den günstigsten Anbieter, eine Firma aus Dießen, zum Angebotspreis von 71000 Euro. Bei der Leonhardikirche soll die Durchgangsstraße mithilfe des Querungsbaus sicherer überquert werden können. Gegen die Stimmen der CSU-Gemeinderäte wurde dieser Auftrag vergeben. Damit soll die Verbindung zwischen Hofstattstraße/Tal des Lebens und dem Bereich Sportzentrum/Sonnendachl verbessert werden.

Bert-Brecht-Weg Auch der Bert-Brecht-Weg ist eine viel genutzte Verbindung für Fußgänger und Radfahrer. Bereits bei der Bürgerversammlung war der schlechte Zustand des Weges moniert worden. Nun beantragte die Freie Wählergemeinschaft, den Weg herzurichten und zu beleuchten. Bürgermeister Josef Lutzenberger (GAL) erklärte, er habe sich bereits mit einer Firma in Verbindung gesetzt, die in Utting die Feldwege ausbessert. Bei nächster Gelegenheit solle auch dieser Kiesweg instand gesetzt werden. Für die Beleuchtung habe er ein Angebot eingeholt. Demnach kosten zwei neue Laternen etwa 2600 Euro. Sie könnten in der Mitte des Weges und bei der Einmündung ins Gries stehen. Eine dritte Straßenlampe alter Bauart existiere bereits am anderen Ende des Weges zur Mühlbachstraße hin. Nach Möglichkeit möchte man nun drei gleiche Leuchten des Modells „Glocke Bega“ installieren, das bereits in der Dyckerhoffstraße verwendet wurde.

Feuerwehr-Parkplätze Auch beim zweiten Ausschreibungsversuch lagen die eingegangenen Angebote für die neuen Parkplätze und die zweite Ausfahrt am Feuerwehrhaus sowie die Asphaltdecke für die Brodmerkelstraße über der Kostenschätzung von 109000 Euro. Das günstigste Angebot ging von einer Firma aus München ein, die den Zuschlag zum Angebotspreis von knapp 144000 Euro erhielt. Von zwölf von der Gemeinde angeschriebenen Firmen hatten lediglich fünf ein Angebot abgegeben, wie Bürgermeister Lutzenberger erläuterte. Mit zwei Gegenstimmen wurde dieser Auftrag vergeben.

Quelle: Landsberger Tagblatt online, 27.3.2013

 

Kommentar:

Die an dieser Stelle völlig unsinnige Querungshilfe wird nun doch gebaut. Selbst wenn die Kosten nun niedriger ausfallen als zunächst geschätzt, so ändert das nichts an der Sinnlosigkeit dieses Vorhabens. CSU/Bürgerliste hatte sich bis zuletzt gegen dieses Projekt gewehrt.

Hier unser damaliger Kommentar zum Gemeinderatsbeschluss vom 22.7.2010:

 

Verkehrsinsel in der Dießener Straße ohne Konzept, aber mit hohen Kosten!

Der Gemeinderat hat am 22.7.2010 die von einem Weilheimer Ingenieurbüro vorgelegte Planung zur Anlage einer Querungshilfe auf der Staatsstraße östlich der Leonhardskirche mit den Stimmen von Grün-Alternativer-Liste, Freien Wählern, SPD und Ländlicher Wählergemeinschaft gegen die Stimmen von CSU/Bürgerliste (12 : 5) beschlossen.  

Diese Querungshilfe besteht aus der Verkehrsinsel mit einer Länge von ca. 20 m und einer Breite von ca. 2 m. Zusätzlich wird nördlich der Insel eine Teilfläche von der Fahrbahn abgetrennt und mit  Bäumen bepflanzt.

Die Kosten der Maßnahme betragen nach der Kostenschätzung des Ingenieurbüros etwa 117.000 EUR. Zuzüglich müssen noch Grundstücke in einer Größenordnung von ca. 265 qm erworben werden, wobei wohl teilweise ein Tausch mit wertvollem Bauland der Gemeinde notwendig sein dürfte.

Es gilt der haushaltsrechtliche Grundsatz, dass vor öffentlichen Investitionen eine Kosten-Nutzen-Analyse vorzunehmen ist. Es ist also zu prüfen, welches Ziel die Maßnahme erreichen muss und wie dieses Ziel mit möglichst geringem finanziellen Aufwand erreicht werden kann.

An erster Stelle stünde eine Feststellung des Bedarfs und die Prüfung denkbarer kostengünstiger Alternativen (z. B. Ampel, Zebrastreifen o. Ä.).

Die Grün-Alternative-Liste hat den Uttingern im Wahlkampf als Alternative zur abgelehnten Umgehungsstraße die "Entschleunigung der Staatsstraße" mit Kosten von ca. 40.000 EUR versprochen. Damit wurde suggeriert, dass die Geschwindigkeit des durchfließenden Fahrzeugverkehrs vermindert werden kann. Dieses Ansinnen ist grandios gescheitert. Das Straßenbauamt lehnt nämlich zu Recht jeglichen, den Verkehrsfluss behindernden Eingriff in die Straße ab. Eine Entschleunigung des durchfließenden Verkehrs ließe sich nur an den Ortseingängen bewirken. Eine ansprechende Alternative wäre z. B. ein Kreisverkehr am südlichen Ortseingang gewesen, der jedoch vom Straßenbauamt ebenfalls abgelehnt wurde. 

Die vorgelegte Planung ist durch eine Begradigung der Kurve und Verbreiterung des Straßenraums darauf ausgelegt, den Verkehrsfluss durch die Insel gerade nicht zu entschleunigen.

Das Straßenbauamt als Fachbehörde stand dem Vorhaben von Anfang an skeptisch bis ablehnend gegenüber. Nach langen Verhandlungen haben sie sich dahingehend geäußert, dass die Planung zur Errichtung einer Querungshilfe im Bereich der Entrachinger Straße prinzipiell machbar erscheint. Der Freistaat Bayern beteiligt sich jedoch nicht an den Kosten und die Gemeinde muss Ablösekosten für die zusätzlichen Asphaltflächen und Inselanlagen an den Freistaat leisten. Diese baufachliche Äußerung lässt wenig Begeisterung spüren. Fakt ist, dass die Gemeinde Utting die Bedenken des Straßenbauamts Weilheim als Fachbehörde weitgehend ignoriert.

Der nach dem Wegfall der Entschleunigungswirkung übrig gebliebene Zweck der Maßnahme ist noch, im Ortsbereich eine Querungshilfe für Fußgänger zu schaffen, vor allem für diejenigen Verkehrsteilnehmer, die über den Gartenweg zum Sportgelände möchten. Die Verkehrsinsel liegt jedoch nicht auf diesem Weg, sondern etwa 50 m östlich davon. Es ist daher äußerst zweifelhaft, ob die Fußgänger und Radfahrer diesen Umweg überhaupt annehmen werden. Für den Weg zur Schule ist weiterhin die Fußgängerampel an der "Raiffeisenkasse" die sicherere Alternative.

Der Gemeinderat hat in der gleichen Sitzung beschlossen, ein Ortsentwicklungskonzept aufzustellen. Darin wird aus unserer Sicht auch ein Verkehrskonzept seinen Niederschlag finden müssen. Eine Maßnahme wie diese Verkehrsinsel muss in ein Gesamtkonzept eingebunden und stimmig sein. Das Gegenteil ist der Fall: Hier wird aus dem Bauch heraus (um ein zweifelhaftes Wahlversprechen der GAL zu erfüllen, für das der Uttinger Steuerzahler mit einer sechsstelligen Summe zu Kasse gebeten wird), wenig durchdacht eine aus dem Zusammenhang gerissene Einzelmaßnahme verwirklicht. Es wurde auch nicht untersucht, ob man zum Beispiel über die neuen Wege durch das Tal des Lebens das Sportgelände besser, schneller, sicherer und kostengünstiger erreichen kann.

Das Argument der Freien Wähler, dass die künftige bauliche Entwicklung im Westen stattfinden wird greift überhaupt nicht, da der Gemeinderat beschlossen hat, bei der Aufstellung des Flächennutzungsplans gerade keine neuen Bauflächen im Außenbereich auszuweisen. Überhaupt ist aufgefallen, dass die Freien Wähler entgegen sonstiger Reklamationen, diesmal keine konzeptionellen Gedanken geäußert haben, sondern ebenfalls mit Scheuklappen eine isolierte Einzelmaßnahme unterstützten.

Es wurde zwar angesprochen, dass auf der betroffenen Straßenfläche auch der Leonhardiritt durchgeführt wird, der Leonhardiverein wurde augenscheinlich nicht in die Planungen einbezogen. Die geäußerten Bedenken wurden mit einem Nebensatz abgetan, der sinngemäß dahin ging, dass schon noch ein Proberitt gemacht würde. Zu befürchten ist jedenfalls, dass es für den Leonhardiritt gewisse Einschränkungen geben wird.

Die Gemeinderäte von CSU/Bürgerliste lehnen die Verkehrsinsel aus folgenden Gründen ab:

1.    Sie ist in kein örtliches Verkehrskonzept eingebunden.

2.    Sie gewährt nur eine Scheinsicherheit.

3.    Alternativen (z. B. "Tal des Lebens", Ampel, Zebrastreifen o. Ä) wurden nicht geprüft.

4.    Kosten und Nutzen stehen in keinem vertretbaren Verhältnis.

Die Gemeinde bläst mit dieser Maßnahme öffentliches Vermögen in den Wind, obwohl die Gemeindekasse leer ist, die Rücklagen zum großen Teil aufgebraucht sind und voraussichtlich eine Kreditaufnahme notwendig wird.

Wir appellieren an Herrn Bürgermeister und die Kolleginnen und Kollegen der anderen Fraktionen, die beschlossene Verkehrsinsel zurückzustellen, ein Verkehrskonzept zu erarbeiten und erst dann die sich daraus ergebenden Maßnahmen einzuleiten.  

Dabei darf die Alternative einer ortsnahen Umgehungsstraße nicht außer Betracht bleiben.

 

 

 



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