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Jetzt also auch wir… Warum?

Man kann die Dinge immer aus verschiedener Sicht betrachten.
Um nicht in eindimensionales Denken zu verfallen, ist das sogar dringend anzuraten.
Es gibt in Utting ein breites Parteienspektrum. Die im Gemeinderat sitzenden Gruppierungen sind ausnahmslos fest in der Demokratie verwurzelt und vertreten ihre Überzeugungen mehr oder weniger nachvollziehbar. Man könnte also annehmen, die Gruppierungen würden einen wenigsten annähernd ihrem Beitrag entsprechenden Widerhall in der Presse finden. Weit gefehlt!
Die beiden am Ammersee-Westufer führenden Tageszeitungen sind von einer ausgewogenen Information der Leser leider weit entfernt. Geprägt von bedingungsloser Sympathie zur grünalternativen Gruppierung die eine und von kaum unterdrückter Abneigung gegenüber den „Schwarzen“ die andere, nimmt die Berichterstattung seit Jahren in grob einseitiger Weise Einfluss auf die öffentliche Meinungsbildung. Bei der Lektüre der Artikel muss man nicht selten verwundert feststellen, offenbar auf einer anderen Veranstaltung gewesen zu sein.
Bedauerlicherweise finden sich zu den öffentlichen Gemeinderatssitzungen aber außer den Fanclubs der inzwischen längst nicht mehr einigen Anti-Beppo-Allianz nur wenige Zuhörer und –schauer ein, die sich ein eigenes Bild machen könnten.
Kurz und gut: Da unsere Sicht in den führenden Printmedien nach Möglichkeit ausgeblendet wird, wollen wir Ihnen unseren Blickwinkel und unsere Gemeinderatsarbeit auf diesem Wege vorstellen. Wir hoffen, Sie finden Gefallen an unserem bewusst schlicht aufgemachten „Schwarzlicht“ und sind schon gespannt auf die nächste Ausgabe!

Ein aufmerksamer Uttinger .....

… spaziert dieser Tage versonnen durch unser schönes Dorf, das nach der
Übernahme durch die grüne Regentschaft aus dem tiefen (oder dumpfen?)
Dornröschenschlaf geweckt und der alte Mief von einem dynamischen Sturmwind der Erneuerung weggepustet werden sollte.
Da müsste doch was zu sehen sein?
…Entschleunigung der Staatsstraße…
…Rathaus….
…Erwerb des Steinhauser-Anwesens
…Mobilfunkantennen…
…Verkehrsberuhigter Bereich…
Hm, nix zu sehen...
Kritisieren ist scheinbar doch einfacher als agieren, von den Rängen auf den Platz schreien ist vielleicht doch was anderes als selber kicken?

Ja, was ist denn da im Feuerwehrhaus los, im 1.Stock, da brennt ja noch Licht um 23 Uhr? Ach so, Gemeinderatssitzung, dauert ja jetzt immer ein bisserl länger...Halt, stopp, da ist es doch!!!
DER BRUNNEN AM FEUERWEHRHAUS GEHT WIEDER!!

„Entschleunigung“ der Staatsstraße?

Erinnern Sie sich noch an das Getöse um die

„Entschleunigung“ der Staatsstraße?

Die Wahl ist vorbei, von den damaligen „Lautsprechern“ ist nichts mehr zu hören über dieses Thema. Das Staatliche Bauamt hat nämlich, wie von uns vorhergesagt, den „Visionen“ eine glatte Absage erteilt. Im Eifer des (Behinderungs-) Gefechtes konnte man ja schon mal die Zweckbestimmung einer Staatsstraße vergessen (siehe Kasten: Hintergrundinformation) und
fröhlich Insel um Insel und Baum um Baum in die Straße malen und nebenbei diverse Vorgärten vereinnahmen. Wenn man den Unfug dann als „Vision“ bezeichnet, die willfährige Presse das alles jubelnd abdruckt und dabei selbstverständlich die kritischen Stimmen der Veranstaltung weglässt, sieht man sich dann als grandiosen Visionär. Im Umkehrschluss des guten alten Grünen-Prinzips „Wer Straßen sät, wird Verkehr ernten“ muss man eben nur den Verkehr möglichst behindern und schon wird alles gut. Nur dumm, dass rund die Hälfte dieses „tollkühn durchs Dorf rasenden“ Verkehrs aus Utting selbst stammt! Und schlecht ist auch, dass das StBA Weilheim alles leidenschaftslos realistisch sieht und exakt das tut, was die stimmungstötenden Kritiker vorausgesagt haben. Dabei war von Anfang an klar, dass sicherheitsrelevante Details, die in zahlreichen Regelwerken verankert sind, wie z.B. Sichtweiten, Kurvenradien, Fahrbahnbreiten, Hindernisse in und an der Fahrbahn, für das Staatliche Bauamt nicht Teil der Verhandlungsmasse sein würden. Daran ändern auch hübsch gezeichnete Bildchen und überhebliche Sprüche von Architekten, die von der Existenz derartiger Regeln offenbar noch nicht einmal etwas ahnen, nichts.
Insgesamt gesehen also eine glatte Bauchlandung. Und drum beerdigt der neue Bürgermeister das Ganze auch klammheimlich unter „Sonstiges“…

*** HINTERGRUNDINFORMATION ***

Welche Zuständigkeiten gelten an Ortsdurchfahrten von Staatsstraßen?
Auszüge aus dem Bayerischen Straßen- und Wegegesetz (BayStrWG)

Art. 3 Einteilung der Straßen
(1) ….Staatsstraßen… sind Straßen, die … zusammen mit den Bundesfernstraßen ein Verkehrsnetz bilden und dem Durchgangsverkehr zu dienen bestimmt sind.
Art. 4 Ortsdurchfahrten
(1) Eine Ortsdurchfahrt ist der Teil einer Staatsstraße …, der innerhalb der geschlossenen Ortslage liegt und auch zur Erschließung der anliegenden Grundstücke bestimmt ist oder der mehrfachen Verknüpfung des Ortsstraßennetzes dient….

Art. 9 Straßenbaulast
(1) … umfasst alle mit dem Bau und der Unterhaltung … zusammenhängenden Aufgaben….
(2) Beim Bau und der Unterhaltung der Straßen sind die allgemein anerkannten Regeln der Baukunst und Technik zu beachten.
….
Art. 10 Sicherheitsvorschriften
(1) Die Straßenbaubehörde trägt die Verantwortung dafür, dass die öffentlich-rechtlichen Vorschriften und die allgemein anerkannten Regeln der Technik eingehalten werden.
….
Art. 41 Träger der Straßenbaulast
… sind: für die Staatsstraßen der Freistaat Bayern,
…..
Art. 58 Straßenbaubehörden
(2) ..sind, … für Staatsstraßen mit Ausnahme der Ortsdurchfahrten, die in der Straßenbaulast der Gemeinden stehen: die Staatlichen Bauämter,…

Bürger-Stammtisch

Die CSU-Bürgerliste lädt ein zum Bürger-Stammtisch im Wittelsbacher Hof (Kendler). Ab Juni wollen wir
jeden ersten Freitag im Monat ab 20.00 Uhr
mit Ihnen in ungezwungener Atmosphäre diskutieren.

Bitte achten Sie auf die Hinweise in
www.csu-utting.de

Tal des Lebens: Die Geschichte von der halben Autobahn zum lauschigen Wegerl

Für Aufsehen hat in Utting die Diskussion über den Ausbau eines Weges durch das Tal des Lebens gesorgt. Unter Bürgermeister Klingl hatte der Gemeinderat fachlich prüfen lassen, ob der auf der Westseite gelegene und zum Teil weggebrochene Weg nach Osten verlegt und für Fußgänger und Radfahrer gleichermaßen nutzbar gemacht werden könnte.
Baulich sei die Sanierung des Weges westlich am Hang entlang problematisch, da bereits Teile des Hanges untergraben seien und auch Hangwässer von oben kämen, meinte der Ingenieur. Die Untere Naturschutzbehörde würde es zudem begrüßen, wenn Spaziergänger nicht mehr direkt am biotopkartierten Mühlbach, sondern mehr im Wiesenbereich unterwegs wären. Die Vorstellung von Teilen des alten Gemeinderates war, eine Verbindung vom südlichen Ortsteil in den Ort und vom Gartenweg zum westlichen Uttinger Erholungsgebiet zu schaffen und für Fußgänger, Radfahrer und Kinder einen verkehrsicheren Zugang zum Sportgelände entstehen zu lassen. Da der Weg auch für sich begegnende Radfahrer geeignet sein sollte, müsse er aus verkehrsrechtlichen Gründen 2,50m breit sein. „Das ist ja eine halbe Autobahn“ titelte das Landsberger Tagblatt am 29.5.2007. Nach dem Beschluss des neuen Gemeinderats unter dem neuen Bürgermeister vom 18.9.2008 wird jetzt der Weg auf der Westseite belassen und um ganze 50 cm schmäler gemacht. Dafür muss er auf der Hangseite zusätzlich mit einer Entwässerungsrinne versehen werden. Die Schlagzeile des Landsberger Tagblattes in der Ausgabe vom 22.9.2008 lautete jetzt: „Nur ein Wegerl durch das Tal des Lebens“.

Fazit: Es ist alles nur eine Frage der Darstellung!

Straßenerhaltungsstrategie: Wirklich nicht nötig?

In der GR-Sitzung am 23.04.2009 stand ein Antrag der CSU/Bürgerliste zur
Debatte, bei dem deutlich vor Augen geführt wurde, wie leichtfertig Chancen
verspielt werden können.
Bei der vorgeschlagenen Straßenerhaltungsstrategie, neudeutsch auch als
„Pavement Management System (PMS)“ bekannt und anerkannt, werden
Veränderungen des Fahrbahnzustandes systematisch verfolgt, bewertet und
priorisiert, damit rechtzeitig fachtechnisch fundierte präventive Maßnahmen
eingeleitet werden können. Ziel ist der optimierte Einsatz von Haushaltsmitteln bei der Pflege des Anlagevermögens „Straße“. Mit der spöttisch zitierten Gutachteritis (Originalton GAL) hat das Ganze nicht das Geringste zu tun.
Vereinfacht ausgedrückt geht es darum, an den richtigen Stellen des Straßennetzes die richtige Maßnahme (und das ist sicher nicht, wie von der GAL gemeint, „Löcher zuteeren“) zum richtigen Zeitpunkt durchzuführen. Für die Bekämpfung des Fuchsbandwurms werden 10 000 € ohne jegliche Diskussion abgenickt, der gleiche Betrag für ein auf wissenschaftlichen Erkenntnissen aufbauendes und über Jahre laufendes Konzept zur Kostenminimierung beim Straßenunterhalt wird mit einem Aufschrei der Empörung abgeschmettert. Aber leider war man nicht bereit, sich mit der sicher vorhandenen Komplexität des Antrags geistig auseinanderzusetzen und hat sich lieber in billiger Polemik geübt. Selbst der beileibe nicht CSU-freundliche Journalist der SZ ist in seinem Bericht sachlicher mit dem Antrag umgegangen. Es ist bedauerlich, dass man sich mit kurzsichtiger Heimwerkermentalität den in Fachkreisen längst zum Allgemeingut gewordenen Erkenntnissen verweigert und damit eine zukunftsweisende und vor allem auf Dauer die gemeindlichen Finanzen
schonende Erhaltungsstrategie verhindert.

Dipl.Ing.(FH) Ralf Stief

Konjunkturpaket II

Es ist nicht schön, dass Utting leer ausgegangen ist. Aber die Unterstellungen, zu denen sich der GAL-Kommentator im neuesten „Uttilo“ versteigt, sind noch viel weniger schön. Dass die Regierung von Oberbayern als „staatliche Behörde hinter verschlossenen Türen nach Gutsherrenart die Gnade erteilt“ hätte mit der „Gefahr der politischen Voreingenommenheit“ ist schon starker Tobak und setzt wieder mal auf die Uninformiertheit der Bürger, um Stimmung zu machen. An Auswahlkriterien kann man immer herummäkeln, seit den Uttinger Einheimischenmodellen ist das wohlbekannt. Deshalb sind sie aber noch lange nicht „undurchsichtig“.

Die Vergaben erfolgten unter Einschaltung eines Beirates, der sämtliche Entscheidungen einstimmig mitgetragen hat.

Die Zusammensetzung dieses Beirates:
Vertreter dreier kommunaler Spitzenverbände, nämlich Landrat Thomas Karmasin, Fürstenfeldbruck (CSU, Präsidiumsmitglied Bayer. Landkreistag), 1. Bgm. Günther Knoblauch, Mühldorf a.Inn (SPD, Bezirksvorsitzender des Bayer. Städtetags), 1. Bgm. Rudolf Heiler, Grafing b.München (parteifrei, im Dez. 2008 aus der CSU ausgetreten, Vorsitzender des oberbayerischen Gemeindetags), sowie Bezirktagspräsident Josef Mederer und Frau Karin Majewski (Arbeitsgemeinschaft der Wohlfahrtsverbände).
Zumindest Frau Majewski und die Herren Knoblauch und Heiler sollten doch sogar für den Kommentator der GAL eher der „Mauschelei“ mit der CSU unverdächtig erscheinen?
Übrigens: Die Nachbargemeinden Schondorf (Bgm. Wittmark, SPD), Dießen (Kirsch, FW) oder Fuchstal (Karg, FW), die erhebliche Mittel bekommen haben, sind auch nicht sooo CSU-verdächtig .......

Was ist Schwarzlicht?

Schwarzlicht ist ein bestimmter Bereich des Wellenspektrums von UV-Licht. Es befindet sich mit seinem Wellenbereich von 345 bis 380 nm im UV-A Bereich. Die Strahlung regt fluoreszierende Stoffe zum Leuchten an.
Eine interessante Anwendung ist das Sichtbarmachen von Merkmalen, die unter normalem Licht nicht zu sehen sind, z.B. als Hilfe zur Erkennung von Falschgeld ;-)
Vielleicht erlaubt es auch einen Blick hinter die Fassade…

Neutralität der Presse

Erneut unter Beweis gestellt hat der „Berichterstatter“ der SZ seine Neutralität, die man übrigens bei der Lektüre seiner Artikel häufig genießen kann, indem er während der GR-Sitzungen am 23.04.2009 und 14.05.2009 Wortbeiträge von CSU-Seite immer wieder mit lautem Gelächter und Unmutsäußerungen begleitete. Eine Ermahnung seitens des Bürgermeisters erfolgte leider erst nach Intervention unseres 2. Bürgermeisters Karl Sauter bzw. gar nicht.

Schulweghelfer in Utting

Es gab schon einige Artikel, in denen dickes Lob an die Helfer/innen verteilt wurde, die sich bei jedem Wetter an den Straßen postieren, um unseren Kleinen einen sicheren Schulweg zu gewährleisten. Das Lob ist sicher uneingeschränkt berechtigt.
Aber ein bisschen hinter die Kulissen blicken hätte auch nicht geschadet…
Dann wäre nämlich auch einige Kritik aufgekommen. Die träfe aber nicht die Helfer und ihre engagierte Initiatorin, sondern die zahlreichen „Nicht-Schulweghelfer“!
Oder finden Sie es nicht auch traurig, dass sich lediglich ein einziges Elternteil der ersten Klassen bereit gefunden hat, zum Schutz der eigenen Kinder mitzumachen?
Neubürger sucht man da übrigens vergeblich. Aber die anderen werden’s schon
machen… Und so passen sie weiter auf, die Helfer/innen, die längst keine kleinen Kinder mehr in der Uttinger Schule haben, die aber die Zwergerl, auch wenn’s nicht ihre eigenen sind, nicht einfach so über die belebten Uttinger Straßen schicken wollen, wo es den anderen mit ihren Autos recht pressiert!

Auch der Herr Pfarrer ist dabei, damit der Einsatzplan überhaupt noch funktioniert.

Und die Moral von der Geschicht’: Engagement kann man durchaus auf verschiedene Weise zeigen…


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745000 Euro Nachzahlung -Jahresrechnung fällt besser aus als gedacht

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17.11.11 19:30
Gemeinderatssitzung 17.11.2011 - Protokoll

Öffentliche Sitzung des Gemeinderates vom 17.11.2011

Zahl der anwesenden Gemeinderatsmitglieder:...


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